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Nach der Freizeitunfallstatistik des "Kuratoriums für Schutz und Sicherheit, Institut "Sicher leben" (1), ereigneten sich im Jahr 2003 rund 199.000 Sportunfälle, das entspricht 24 % aller im Jahr 2003 registrierten 831.000 Unfälle. Im Vergleich dazu ereigneten sich im Verkehrsbereich "nur" 57.800 Unfälle, sohin etwa nur weniger als ein Drittel wie im Sportbereich.

246 Sportunfälle endeten tödlich (davon sind jährlich zwischen 15 und zwanzig Pistenschifharer betroffen), was 10% aller Unfalltoten entspricht, während im Verkehrsbereich 931 Unfalltote (= 36 %) zu beklagen waren.

Nach einer Statistik des "Institutes Sicher leben" stehen jedes Jahr rund 2 Mio. Einheimische und 6 Mio. ausländische Skifahrer an Österreichs Skiliften, für rund 65.000 endet der Spaß auf den heimischen Pisten mit einem Unfall.

Häufigste Unfallursachen sind selbstverschuldete Einzelstürze, Kollisionen mit anderen Pistenteilnehmern machen nur einen Bruchteil der Pistenunfälle aus. Da aber nur jeder 10. Skifahrer mit einer optimal eingestellten Bindung unterwegs ist und jeder 2. Wintersportgast eine Bindung benützt, deren Einstellung außerhalb der Toleranz liegt besteht unter Umständen auch
beim sogenannten "selbstverschuldeten Einzelsturz" eine (Mit-)Haftung des Bindungseinstellers.

Nach einer Studie des "Institutes Sicher leben" sind vor allem junge männliche Snowboarder und Frauen ab dem 45. Lebensjahr besonders verletzungsgefährdet. Ein häufiges Vorurteil konnte durch diese Studie aber widerlegt werden: "Bei gekonnter Fahrweise und richtiger Ausrüstung ist Snowboarden nicht gefährlicher als Skifahren."

Die klassischen Skiverletzungen der vergangenen Jahre waren die Kreuz- und Seitenbandrisse im Knie, beim Snowboarder heute hingegen Verletzungen der Arme.

(1) Die Freizeitunfallstatistik wird im Auftrag des Gesundheitsminsteriums, des Sozialminsteriums (Konsumentenschutz) sowie der Europäischen Kommission durchgeführt.

 
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erstellt und betreut von Roland.Göschke Rechtsanwälte